Road to Pro Clubs 21 - Folge 3: In-Game-Verhalten und Mitspieler

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Herzlich Willkommen zum dritten Teil unserer Reihe „Road to Pro Clubs“. In dieser Folge dreht sich alles um das Thema In-Game-Verhalten und Mitspieler in Pro Clubs.

 

Das In-Game-Verhalten stellt sich für Pro Clubs-Neulinge als eine der größten Hürden dar, weil man hierbei mit einer neuen Form von taktischem Verständnis und Spielteilnahme konfrontiert wird. Vorab: Das In-Game-Verhalten in Pro Clubs bezieht sich darauf, wie sich mein Pro im Gesamtgefüge der Mannschaft verhält, wie er seine Position ausübt und wie er knifflige Situationen und (in einem nächsten Schritt) taktische Vorgaben löst.

 

Ich muss gestehen, dass es selbst mir als langjähriger FUT-Spieler und Fußballer schwer viel, sich in den ersten Partien auf dem virtuellen Rasen zurechtzufinden. Man erhält seitens des Spiels zwar gewisse „Laufweghinweise“, aber auch nur, wenn man seine angestammte Position längerfristig verlassen hat. Dabei klingt es doch eigentlich ganz einfach: Man bekleidet beispielsweise die Position des rechten Mittelfeldspielers, „ackert“ also die rechte Seite rauf und runter. Nur hat man in der Regel auch einen Gegenspieler, von dem man sich im Offensivspiel lösen muss und ihn in der Defensive zustellen sollte. Allein dies zwingt einen dazu, beispielsweise verschiedene Tiefenläufe zu vollziehen, um einen Gegenspieler zu binden oder Torchancen zu kreieren.

 

Ich musste also am eigenen (Virtual Pro) Leib erfahren, wie schwierig sich die Einbindung ins Spiel tatsächlich gestaltet. Pro Clubs ist ein extrem rasanter und kurzweiliger Modus, bei dem man als einzelner Akteur je nach Qualität der Gegner nur sehr wenig Zeit am Ball hat, demzufolge müssen schnelle Entscheidungen getroffen werden. Gerade dies in Verbindung mit dem schnellen Umschaltspiel braucht Eingewöhnung, denn ehe man sich versieht, rollt wieder ein Angriff ohne Einen an.

Ohne Mitspieler geht nichts!

Mittlerweile bin ich mit meinem Spiel und der damit verbundenen Präsenz auf dem Platz durchaus zufrieden. Nach einigen Matches kommt man immer besser rein und lernt, genau wie im realen Fußball, wie man sich seine Kräfte am besten einteilt, also welche Laufwege etc. sich auch mal sparen lassen.

 

Trotzdem ist es so, dass dies allein noch nicht ausschlaggebend für den Erfolg am Ende einer Partie ist, denn das Herzstück von Pro Clubs liegt in der Teamarbeit. Man muss an dieser Stelle festhalten, dass gerade bei Spontanspielen 10 Individuen aufeinandertreffen, die darauf aus sind, zusätzliche Spiel- und Bonus-XP durch bestimmte Aktionen zu sammeln. Demzufolge wird oft versucht, über Einzelaktionen erfolgreich zu sein.

 

Jedoch ist dies (parallel zum analogen Fußball) mehr als kontraproduktiv, denn nur über eine geschlossene Teamleistung lassen sich in Pro Clubs Erfolge feiern. Dies lässt sich vor allem bei höherklassigen Teams erkennen, bei denen die Spieler und Abläufe wie Zahnräder ineinandergreifen müssen, denn jeder Fehler wird in diesem schnellen Modus eiskalt bestraft.

 

Die Mitspieler spielen also gerade für die Beibehaltung des Spielflusses eine entscheidende Rolle und sind auch für die eigene Entwicklung extrem wichtig. Sucht ihr also Mitglieder für euer Team oder wollt einem Team beitreten, muss auch die Chemie neben dem Platz stimmen.